Die politische Bildung will
- über Bedingungen, Interessen und Normen in Politik und Gesellschaft informieren,
- für demokratische Verhaltensweisen und zum Handeln im Sinne politischer und gesellschaftlicher Einflussnahme befähigen,
- zur Akzeptanz demokratischer Grundwerte, zur Toleranz, zum Einsatz für die Menschenwürde, Menschenrechte, zur Gleichberechtigung von Mann und Frau und sozialer Gerechtigkeit hinführen.
Die politische Bildung in staatlichem Auftrag erfolgt überparteilich.
In Niedersachsen wird die politische Bildung sowohl von staatlichen Einrichtungen (vor allem Schulen) als auch von freien Trägern durchgeführt. Zu den freien Trägern gehören u. a. Kirchen, Gewerkschaften, Stiftungen, Jugendverbände, Volkshochschulen und Bildungsstätten.
Die politische Bildung richtet sich an alle Zielgruppen. Allerdings bestehen auch besondere Angebote für spezielle Zielgruppen wie Jugendliche, Migrantinnen und Migranten, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer usw.
Zu den vielfältigen Angeboten der politischen Bildung gehören beispielsweise Kampagnen, Seminare, Publikationen, Internetangebote.
Einen besonderen Schwerpunkt legt die Politische Bildung in Niedersachsen auf die Erinnerungsarbeit an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Dabei kommt der "Stiftung niedersächsische Gedenkstätten" eine besondere Bedeutung zu.
Das Niedersächsische Kultusministerium ist zuständig für die Koordination der politischen Bildung und hat die Aufgabe, die verschiedenen Angebote zu verknüpfen und interessierte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu beraten.
Weitere Informationen finden Sie auf dem Niedersächsischen Bildungsserver NiBiS hier
AKTUELL:
Die Mauer - Eine Grenze durch Deutschland
Eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Zeitungen BILD und DIE WELT
Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt bietet jetzt die Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Zeitungen BILD und DIE WELT "Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland" zur kostenfreien Bestellung an. Die Ausstellung umfasst 20 DIN A 1-Plakate, die gerollt in einem Karton geliefert werden. Sie müssen vor Ort gerahmt oder auf Ausstellungsplatten aufgezogen werden. Am 13. August 2011 jährte sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Die 20 großformatigen Plakate erzählen die Geschichte sowohl der innerdeutschen Grenze als auch der Berliner Mauer.
Die Ausstellung kann schriftlich - solange der Vorrat reicht - bei der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Schleinufer 12, 39104 Magdeburg oder per E-Mail politische.bildung@lpb.stk.sachsen-anhalt.de bestellt werden. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auch auf der Internetseite der Bundesstiftung Aufarbeitung www.stiftung-aufarbeitung.de/DieMauer
Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus
Wettbewerb des Bundesministeriums der Justiz
Niedersachsen Portal